Obstbau

Kernobst

Äpfel/Birnen

Die Apfel- und Birnenanlage hat 21 verschiedene Apfelsorten und sechs Birnensorten. Sie wurde im Herbst 2018 erstellt. Die Bäume sind mit einem Hagelnetz und seitlichen Insektennetz geschützt. Das Netz kann dank dem am Netz befestigtem Reissverschluss innert kurzer Zeit geöffnet oder geschlossen werden. Das erlaubt uns die Einnetzung vor der Blüte zu schliessen, dadurch können wir den Zufug von Schädlingen verhindern. Die Bestäubung der Blüten in der Anlage wird mit Hummel gemacht, so können wir verhindern, dass andere bestäubende Insekten keine Krankheiten wie z.B. Feuerbrand von ausserhalb unserer Kultur einbringen.


 

Steinobst

Kirschen

Die Kirschenanlage war der Ursprung vom Früchtehof. Sie wurde im Jahr 1994 als erste Obstanlage auf unserem Hof erstellt. Es war eine der ersten Kirschenanlage mit Niederstammbäumen in der Schweiz. Durch den am Abend aufkommenden Fallwind aus dem Wägital, der auch Büelwind genannt wird, ist unsere Lager sehr gut geeignet für den Kirschenanbau. Früher standen im Büel zahlreiche Hochstamm-Kirschenbäume. Dank dem schwächeren Wachstum der Bäume ist es möglich nach der Blüte die Früchte mit einer Folie gegen Regen zu schützen. Dadurch kann man verhindern, dass die Kirschen vor der Ernte nicht aufreissen und von Pilzen befallen werden. So lassen sich sehr grosse, aromatische und knackige Kirschen produzieren.   



Zwetschgen

 Bei den Zwetschgen pflanzen wir sieben Sorten an. Die wohl bekannteste ist die Sorte Fellenberg. Sie reift anfangs September. 

Aprikosen

Aprikosen sind in der Ostschweiz im Anbau nicht so verbreitet. Wir haben vier Verschiedene Sorten. Das Aroma entwickelt sich erst kurz vor der Genussreife. Da wir sie frisch geerntet im Hofladen verkaufen können, schmecken unsere Aprikosen besonders gut.


Beerenbau 

Erdbeeren

Unsere Erdbeeren wachsen alle in Substratkulturen. Wir verwenden nur Substrate mit nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel kompostierte Rinde. Wir verwenden für unsere Beerenproduktion keinen Torf. Durch die Substratkulturen können wir von Anfang Mai bis Ende Oktober Erdbeeren produzieren. Das überschüssige Bewässerungswasser wird zu 100% wieder verwendet. Dadurch können wir unser Nährstoff- und Wasserverbrauch reduzieren. Alle Kulturen sind mit Folienabdeckung geschützt, das ermöglicht uns die Reduktion von Pflanzenschutzbehandlungen und der Einsatz von Nützlingen wie Raubmilben und Wanzen. So gut wie möglich, verwenden wir biologische Pflanzenschutzmittel. 


Strauchbeeren

Himbeeren

Bei den Himbeeren sind Sommer- und Herbsthimbeeren im Anbau. Die Sommerhimbeeren werden jedes Jahr neu gepflanzt. Die Himbeeranlage ist mit einem Foliendach und einer Totaleinnetzung gegen die Kirschessigfliege ausgerüstet. Dank dieser Massnahme ist es möglich das wir die Herbsthimbeeren ohne direktem Pflanzenschutz Anbauen können.

Blaubeeren

Die Blaubeeren oder Kulturheidelbeeren werden im Verkauf oft als Heidelbeeren bezeichnet. Die Heidelbeere ist eigentlich die wilde europäische art die bei uns im Wald wäschst. Diese Beeren haben kein grünes Fruchtfleisch, sind sehr klein und beim Essen färben sie sich dunkelblau. Da unsere Boden einen zu hohen Kalkanteil für den Anbau von Kulturheidelbeeren haben, Wachsen sie bei uns auf einem Damm mit Holzschnitzel der alle 2 Jahren mit neuen Holzschnitzel bedeckt wird. Dadurch entsteht ein Waldboden mit einem tiefen Ph-wert.    


Brombeeren

Im Anbau haben wir 3 Sorten Brombeeren. Die frühe Sorte Loch Tay, die Schweizer Hauptsorte Loch Ness und die späte Sorte Chester. Die Ernte beginnt Ende Juni und endet im Oktober. Die Brombeeren sind bei der Kirschessigfliege sehr beliebt, darum ist auch diese Kultur, wie alle anderen Strauchbeeren mit einem Insektennetz geschützt.

Johannisbeeren/Cassis/Stachelbeeren

Ergänzend werden auch die nicht so bekannten Strauchbeeren wie die Cassis, auch schwarze Johannisbeeren genannt angebaut. Die Pflanzen sind einfach in der Pflege und bereichern die Vielfalt von unserem Beerensortiment. 



Kiwi

Wir haben die Mini-Kiwi und normale Kiwi im Anbau. Die Mini-Kiwi können mit der Haut gegessen werden. Die Kiwi machen jährlich sehr kräftige Neutriebe. Die Kiwi tagen ihre Früchte am 1-Jährigem Holz, somit können beim Schnitt alle abgetragenen Äste abgeschnitten und auf das junge Holz verjüngt werden.


 
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